Am Grenzwall

Ein Römer stand in finstrer Nacht am deutschen Grenzwall

 

Vertonung eines Joseph Victor von Scheffel Gedichtes
 
 

Vergessener Garten, 2009 - Öl auf Leinwand
(c) Piotr Olech, Polen


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We-CD-2 - 2011 : Werkstatt II ( Titel 6 )

Am Grenzwall — Ein Römer stand in finstrer Nacht am deutschen Grenzwall Posten


Am Grenzwall

Werkstatt II

Die Hörprobe stammt von einer Studioaufnahme aus dem Jahr 2011. Sie ist der CD - Werkstatt II entnommen.


Instrumentalsätze :
mayer 2015 ( © Jürgen Sesselmann ) –> aus : Liedersätze


Klaviersatz :
mayer 2015 ( © Jürgen Sesselmann ) –> aus : Liedersätze


Variationen :
mayer 2017 ( © Jürgen Sesselmann ) –> aus : Liedersätze


Am Grenzwall

MIDI - 1-stimmig

Worte : 1851 Joseph Victor von Scheffel ( © dessen Rechtsnachfolger)

Weise : mayer 2011 ( © Jürgen Sesselmann )

Es gibt zu diesem Text bereits einige verbreitete Vertonungen. Die mir bekannten sind: eine von Hugo Zuschneid - 1895, eine weitere von Carl, Graf Nostiz - 1886 (Klavier & Gesang), und die dritte von Franz Wilhem Abt - 1878, die im › Allgemeines Deutsches Kommersbuch ‹ zu finden ist. Allen dreien ist gemein, heute singt sie in den Gruppen, trotz des lustigen Textes kaum einer. Dies war für mich Grund genug, es mit einer eigenen Vertonung zu versuchen.


Am Grenzwall

Partitur (PDF)

Die Veröffentlichung des verwendeten Textes erfolgte im Gedichtband: Joseph Victor Scheffel - Gaudeamus ! - Lieder aus dem Engeren und Weiteren – 1868, 1. Auflage, Verlag der J. B. Metzler’schen Buchhandlung, Stuttgart



Das Lied ist noch unveröffentlicht.



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Ich habe einige Änderungen am originalen Gedicht zum Liedtext vorgenommen, die ich im Detail hier aufgelistet habe:

>>>—>
Neben einigen Korrekturen in der Schreibweise wie Castell in Kastell, Camisol in Kamisol, Lederwamms in Lederwams, Thränen in Tränen und ähnliche, die der Veränderung der Sprache Rechnung tragen, sind alle weiteren dem exakten Vermaß unterworfen.
>>>—> Das Wort › Ei ‹ habe ich zusätzlich dem Kehrreim voran gestellt, da es sehr typisch für die hessische Mundart ist und ich es in meiner Melodie als Überleitung nutze.
–> Anstelle der in Scheffels Gedicht verwendeten Steigerungen, › Ha'.. , hamm'.. , hammer dich emol, emol, emol ‹, habe ich diese auf › Hamm', hamm', hammer dich emol, emol ‹ verkürzt, da das " Ha' .. " zu meiner Melodie gesungen sehr schlecht klingt.
>>>—> Ebenso mußte ich das dreimalige › emol, emol, emol ‹ des Originals um eines kürzen und die Plazierungen leicht verändern. So beschließt das erste " emol " die erste Zeile und das zweite " emol " eröffnet die zweite Zeile des Kehreims.
>>>—> Folgende Worte mußte ich um eine Silbe kürzen: "verissene" auf "verriss'ne" und "heiligen" auf "heil'gen".
>>>—> Erweitert habe ich das "Du schlechter Kerl!" auf "Du schlechter Kerl, du schlechter Kerl, du schlechter, schlechter Kerl!".

Alle Unterschiede sind unter Gedicht und Liedtext nachzulesen.

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Jürgen Sesselmann (mayer)
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