Was nach Sünde riecht

. . . und den Spießbürger schreckt.

 
 
Wanderburschen, Musikanten
 
Über alle Breit' und Längen
sieht man sie am Biere hängen.
Saufen mächtig, singen Lieder.
So sind diese Tippelbrüder.
//: Quidam ludunt,
quidam bibunt,
quidam indiscrete vivunt. ://
 
Andern Orts sieht man sie schlemmen,
und erneut die Humpen stemmen.
Maid im Arm, die Hand am Mieder,
und schon geht es auf und nieder.
//: Quidam ludunt,
quidam bibunt,
quidam indiscrete vivunt. ://
 
 
mayer (Jürgen Sesselmann)
 

Der Anfang von " Wanderburschen, Musikanten " aus Tavernengesänge, 9. Juni 2017

Instrumentalsatz


—> die Jahre 2020 bis 2019


3. April 2021


Ein akustischer Theaterspaziergang durch Naumburg

Steinmeister Band

Naumburg an der Saale

Wen es in den heutigen Tage einmal nach Naumburg an der Saale verschlagen sollte, kann beim Durchwandern der Stadt mit seinem Handy einen Stadtplan mit Markierungen aufrufen. Das Theater Naumburg hat, da derzeit fast alles geschlossen ist, einen akustischen Spaziergang durch die Stadt entworfen. An bestimmten Orten erfährt man dann etwas über die Örtlichkeit, an der man sich gerade befindet. Ruft man am Marktplatz die Markierung auf, so hört man einen Wortbeitag von Jack London: Bier ist nichts für Kinder! - Erinnerungen aus seiner Jugend. Als zweites steht der Gastbeitrag der Steinmeister Band, Naumburg zur Verfügung. Sie singen als Ensemble » Roter Wein im Becher « , passend zu dem dortigen Themenpunkt » König Alkohol «.

Als zweiten Musikbeitag habe ich einen weiteren Titel der Gruppe gewählt, der mir in Musik und Text ausnehmend gut gefällt. Ich könnte mir vorstellen, daß dieser für die eine oder andere musikalisch versierte Gruppe unter uns ebenfalls geeignet wäre.

—> zur Website Steinmeister Band, Naumburg

>>> Akustischer Theaterspaziergang : König Alkohol


Roter Wein im Becher / Steinmeister Band, Naumburg

Steinmeister Band, Naumburg

Tarantella – Dolce Vita Italiano / Steinmeister Band, Naumburg

Steinmeister Band, Naumburg


10. Januar 2021


Das Lied entstand im Jahre 2016.

Goralenmusiker der Tatra, 1884

(c) Wojciech Kossak, Polen (1856-1942)

"... schwarz uns're Zelte in weiter Plan, nichts uns vergällte auf schwerer Bahn ..." Hier steht mal wieder ein typisches Gruppenlied Pate, denn das klassische Fahrtenlied wird in den meistenden Gruppen am liebsten gesungen. Ich habe mich bemüht es in Melodie und Akkordbegleitung schlicht zu halten. Und trotzdem sollte so eine Melodie ihren persönlichen Charakter aufweisen, sonst geht sie einfach in der Vielzahl anderer guter Lieder unter. Eine Gruppe muß verspüren, daß es ein bestimmtes Lied gerne erlernen würde. Fehlt dieser Ansatz, dann ist ein solches Lied leider zum Sterben verurteilt, denn es geht einfach in der Fülle unter. "... heiß brennt das Feuer ein Leben lang, vom Abenteuer bis zum letzten Gang. Trallala lera, trallala la ..."

—> zur Website über den Maler
>>> Biographie : Wojciech Kossak


Ein Leben lang - Schwarz uns're Zelte in weiter Plan / WS 17

Werkstatt XVII


2. Januar 2021


Kosake in großer Eile, 1891

(c) Wojciech Kossak, Polen (1856-1942)

Die letzten Wochen habe ich mich wieder einmal den Werken des polnischen Malers Wojciech Kossak (1856-2942) gewidmet. Es ist schon erstaunlich wie viele neue Bilder seines Schaffens im Internet zusätzlich aufgetaucht sind.. Die meisten werden natürlich auf Kunstauktionen angeboten. Ich bekomme immer wieder Tränen in die Augen, wenn ich mir die erzielten Verkaufspreis anschaue. Hätte ich doch gerne selber eines seiner Werke bessen. Ich konnte den Bestand der Gemälde auf meiner Seite inzwischen auf 1350 Bilder erhöhen. Von internationalen Experten wird geschätzt, daß Wojciech Kossak mehr als 2000 Bilder gemalt hatte. Für mich also noch gute Hoffnung weitere seiner wunderbaren Bilder zu entdecken.

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>>> Biographie : Wojciech Kossak


Saporoger Kosaken - Eine Birke auf der Taiga wiegt sich / CD 9

Bockreiter CD 9 - Abendschatten (2011)


31. Dezember 2020


Trauzeugen, um 1910

(c) Wojciech Kossak, Polen (1856-1942)

Erneut neigt sich ein altes Jahr seinem unwiederbringlichen Ende entgegen. Hinter uns liegt ein Jahr mit teilweise gefahrvollen Erlebnissen, die so seit etlichen Dekaden keinem je begegnet waren. Auch Gevatter Sensenmann, den man so gerne leicht vergaß, zeigte sich viel häufiger, als wir es von ihm sonst gewohnt waren. Doch nicht umsonst hatte uns das Fahrtenleben früh gelehrt, mit jedweder Gefahr sicher umgehen zu können. In Kanada lernte ich ebenso schnell, wie man sich bei den frei lebenden Braun-und Schwarzbären zu verhalten hatte. So gilt gerade jetzt für mich und ich denke ebenso für Euch: Uns geht die Sonne nicht unter. Meine zwei Hündinen Sue und Selma, der Schrecken der tierischen Unterwelt, warten immer noch enttäuscht auf den ersten Schnee und wühlen im Gehege Loch an Loch, doch die Mäuse zeigen schlauerweise nicht einmal ihre Nasenspitzen.
Für das kommende Jahr habe ich keine besonderen Wünsche, außer veilleicht, daß wir uns wieder häufiger begegnen werden. Doch lasse ich die Nornen wie eh und je ihren Schicksalsfaden spinnen. Komme da was wolle, ich werde es schon zu händeln wissen. Nächstes Jahr wird wohl wieder ein Jahr voller neuer Lieder werden, denn meine Holzkiste an guten Ideen ist brechend voll.

Komm, jag' mit uns hinaus
durch wüstes Sturmgebraus,
so wie wir ein fahrender Scholar.
Nun laß' dein Mädel gehn,
du wirst noch and're sehn,
//: schöne Mädchen übers ganze Jahr. ://

Lieb' Mädel weine nicht,
wir sind heut' nicht erpicht,
unser Leben heißt es frei zu sein.
Es lockt die weite Welt,
die Tippelei gefällt,
//: sorgenfrei im güld'nen Sonnenschein. ://

In diesem Sinne wünsche ich allen Weggefährten und Gleichgesinnten einen hoffnungsvollen ersten Schritt in ein weiteres Jahr.


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>>> Biographie : Wojciech Kossak


Göttin Sehnsucht - Komm, jag' mit uns hinaus / WS 20

Werkstatt XX


15. Februar 2020


Winter auf dem Lande 3, 2013

(c) Piotr Olech, Polen

Wie vermisse ich den richtigen Winter, den Schnee so wie auf Piotr Olechs Gemälde abgebildet, und seine knackige Kälte. Ebenso ergeht es leider auch meinen Schlittenhunden. Sie träumen vom Wälzen im Schnee, um das Fell zu reinigen, oder einfach nur um sich dabei wohl zu fühlen. Bei diesem steten Schmuddelwetter sind Fahrten kein großes Vergnügen. Und da ich deshalb in keiner guten Stimmung für neue Lieder bin, trage ich zumindestens interessante Themen für solche zusammen. Und in der Zwischenzeit wende ich mich dem anderen polnischen Maler Piotr Olech zu, und verbessere seine Präsentation auf meiner Seite. Mit etlichen neuen Bildern wird diese zusätzlich bereichert.

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>>> Biographie : Piotr Olech


Bis zum Biwakieren - Folgen wir den Winterstraßen / WS 18

Werkstatt XVIII


—> die Jahre 2020 bis 2019

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Jürgen Sesselmann (mayer)
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