Heimkehr

Sei mir gegrüßt am Straßenrand, mein alter Markenstein!

 

von Moritz, Graf von Strachwitz



aus dem Gedichtband :
Moritz, Graf von Strachwitz - Neue Gedichte, 1849 — 2. Auflage, Verlag von Eduard Trewendt, Breslau



Heimkehr
 

Heimkehr

Gedicht (PDF)

Sei mir gegrüßt am Straßenrand,
mein alter Markenstein!
Ich fahre in mein Vaterland,
mein Vaterland hinein.

Du Land, in dem ich strebt' und stritt,
wie bist du grün und schön!
Du Luft, in der ich lebt' und litt,
wie duftig ist dein Weh'n!

Du Strom, auf dem mein Segel schwoll,
wie leuchtet deine Fluth,
du Wald, in dem mein Horn erscholl,
wie klingt dein Rauschen gut.

Du aber bist noch, herziger Schatz,
wie immer schön und süß,
und Alles steht am alten Platz,
da wo ich's stehen ließ.



Worte :
1844 Moritz, Graf von Strachwitz (1822 - 1847)


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