Altes Reiterlied

Der Mond steht in den Gassen

 

von Klabund




Das Gedicht stammt aus :
Klabund - Klabunds Soldatenlieder, 1914 — 1. Auflage, Gelber Verlag, Dachau bei München



Altes Reiterlied

Altes Reiterlied

Gedicht (PDF)

Der Mond steht in den Gassen,
ade, mein Schatz, ade!
Da die Trompeten blasen,
so muß ich dich verlassen,
und tut mir doch so weh!

Du sollst dein Herz mir schenken,
daß ich es immer hab.
Wenn ich den Säbel schwenke,
auf daß ich an dich denke –
daß ich ein Mädchen hab.

Der Wind weht in der Linde –
wie ein Spion, der schlich.
Wenn ich dich wiederfinde,
hast du ein kleines Kinde,
das ist so blond als ich.


Worte : 1914
Klabund (c) Alfred Henschke (1890-1928)


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