Der Nigger auf Scharhörn Sonderausgabe (1927)

von Hans Leip


Erzählung – Sonderausgabe

Dieses Buch ist in der Auswahlreihe des Volksverbandes der Bücherfreunde erschienen und wird nur an dessen Mitglieder abgegeben. Der Druck erfolgte in Korpus Tiemann-Fraktur durch die Spamersche Buchdruckerei in Leipzig.


Der Nigger auf Scharhörn - 1. Auflage, 1927

(c) Hans Leip


Mancher sieht und hört, was den anderen nicht stört, sagte jener kluge Schäfer, und manchen stört, was der andere weder sieht noch hört. Genau so wird es mit folgenden Erlebnissen gehen, ja, da werden womöglich liebe Nachbarn sein, die gewisse Tropfen Wahrheit vergebens herauszusieben suchen; denn jeder erlebt sein Leben besonders und lößt daher mit Recht nicht nach, sich über die übrige Welt zu wundern. Doch wer wird leugnen, daß es auch heute noch das gibt, was man Legendenbildung nennt, selbst wenn es sich nur um ein kleines Eiland handelt, und daß hin und wieder sogar ein durchaus ehrenhafter, aber in weiten Kreisen bekannter Mensch auch heute sehr wohl von mehr oder minder treffenden Anekdoten umrankt werden kann wie eine Schützenbraut mit Eichenlaub, ob er mag oder nicht, was, ohne böse gemeint zu sein, schließlich nur zu seinem Erdenruhme beizutragen pflegt. Denn dem einen seine Handeule ist dem andern sein Steckenpferd, oder, um mit einem großen, aber unbekannten Dichter diesen gutgemeinten Hinweis abzurunden: Dat is woll lögenhaftig to vertelln, aber wohr is dat doch!

aus der Vorbemerkung des Buches


192 Seiten, gebundene Ausgabe ohne Schutzumschlag, Halbleder mit bedrucktem Karton und Lesebändchen, farbiger Kopfschnitt, Fraktur, Format 12,6 x 18,6 cm, 1927 - 1. Auflage - Sonderausgabe, Volksverband der Bücherfreunde, Wegweiser-Verlag GmbH, Berlin





Erzählung – Sonderausgabe

Dieses Buch ist in der Auswahlreihe des Volksverbandes der Bücherfreunde erschienen und wird nur an dessen Mitglieder abgegeben. Der Druck erfolgte in Korpus Tiemann-Fraktur durch die Spamersche Buchdruckerei in Leipzig.


Der Nigger auf Scharhörn - 1. Auflage, 1927

(c) Hans Leip


Mancher sieht und hört, was den anderen nicht stört, sagte jener kluge Schäfer, und manchen stört, was der andere weder sieht noch hört. Genau so wird es mit folgenden Erlebnissen gehen, ja, da werden womöglich liebe Nachbarn sein, die gewisse Tropfen Wahrheit vergebens herauszusieben suchen; denn jeder erlebt sein Leben besonders und lößt daher mit Recht nicht nach, sich über die übrige Welt zu wundern. Doch wer wird leugnen, daß es auch heute noch das gibt, was man Legendenbildung nennt, selbst wenn es sich nur um ein kleines Eiland handelt, und daß hin und wieder sogar ein durchaus ehrenhafter, aber in weiten Kreisen bekannter Mensch auch heute sehr wohl von mehr oder minder treffenden Anekdoten umrankt werden kann wie eine Schützenbraut mit Eichenlaub, ob er mag oder nicht, was, ohne böse gemeint zu sein, schließlich nur zu seinem Erdenruhme beizutragen pflegt. Denn dem einen seine Handeule ist dem andern sein Steckenpferd, oder, um mit einem großen, aber unbekannten Dichter diesen gutgemeinten Hinweis abzurunden: Dat is woll lögenhaftig to vertelln, aber wohr is dat doch!

aus der Vorbemerkung des Buches


192 Seiten, gebundene Ausgabe ohne Schutzumschlag, Halbleder mit bedrucktem Karton und Lesebändchen, farbiger Kopfschnitt, Fraktur, Format 12,6 x 18,6 cm, 1927 - 1. Auflage - Sonderausgabe, Volksverband der Bücherfreunde, Wegweiser-Verlag GmbH, Berlin




Inhaltsverzeichnis:

Vorbemerkung
Kapitel:
- Ich soll nicht Schiffsjunge werden
- Der alte Bootsmann und das Armband
- Das Verhinderungsfieber
- Wie der Engel aussah
- Nach Neuwerk
- Die Insel am Horizont
- Begegnung mit Huno
- Der unheimliche Fahrgast
- Watt
- Wo soll ich wohnen?
- Der Störtebekerturm
- Unruhiger Wind
- Schüsse um Mitternacht
- Boote im Nebel
- Der sterbende Kapitän
- Am anderen Morgen
- Auf Scharhörn
- Kubi
- Zurück zum Wagen
- Kubi und sein Käptn
- Der Heimatlosenfriedhof
- Heimatlos, wie weh das klingt ( ? ) - Gedicht
- Von Unterricht und liebem Gott
- Wo Herr Meiserich geblieben war
- Die Palme
- Der Mondjäger
- Wir wollen auch auf die Jagd
- Seehunde
- Auf der Sandbank
- Wumms!
- Glimmstengel
- Die Strandnelke
- Wir segeln mit
- Die Töchter zu Helgoland
- Johannisfeuer
- Tirol, Tirol –
- Spuk am Fenster
- Im falschen Tief
- Beim Schäfer zu Trischen
- Noch immer Flaute
- Die Gespensterbark
- Feuerschiffmatrosen
- Baaltöters Heimkehr
- Engel und Teufel
- Das Blut
- Als mein Vater kam
- Puppenspiel
- Ade, ade!
Nachwort


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Jürgen Sesselmann (mayer)
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