Meine Ruh'

von Carmen Sylva


Gedichte


Meine Ruh' - 1. Auflage, 1884

(c) Carmen Sylva


Motto:

Carmen heißt: Lied, und Sylva heißt: Wald,
von selbst gesungen das Waldlied schallt;
und wenn ich im Wald nicht geboren wär',
so säng' ich die Lieder schon längst nicht mehr,
den Vögeln hab' ich sie abgelauscht,
der Wald hat alles mir zugerauscht,
vom Herzen that ich den Schlag dazu,
mich singen der Wald und das Lied zur Ruh'.


456 Seiten, gebundene Ausgabe, dunkelgrünes, geprägtes Leinen mit Goldprägung, mit Lesebändchen, Rundumgoldschnitt, Fraktur, Format 16,9 x 24,1 cm, 1884 — 1. Auflage, Verlag von Alexander Duncker, Königlicher Hofbuchhändler, Berlin




Inhaltsverzeichnis :

- Motto – Carmen heißt: Lied, und Sylva heißt: Wald
- Carmen – Ich singe Dir, Du Menschenseele

Januar :
- In aller Welt – In Indien war vor Zeiten
— 1. Du könntest thöricht Dich geberden (Du könntest töricht Dich gebärden)
— 2. Wenn man Dich bittet, so gieb nur
— 3. Würd'st Du an Dich nicht immer denken
— 4. Wenn wir mit der Goldwage wögen
— 5. Warum ist die Leinwand erst schön, die gebleicht ist?
— 6. Es giebt schwächliche Magen
— 7. Du klagst zu jeder Frist
— 8. Ringsum sind Abgründe
— 9. Ekelst Du Dich vor Wunden
— 10. Vaterlandsliebe ein Mantel ist
— 11. Die Schlauen stellen sich gutmüthig
— 12. Ihr klagt: Wenn man doch nicht scheinen wollte!
— 13. Des Weibes Schöne, des Mannes Kraft
— 14. Die Frauen aller Länder
— 15. Wer war die Schönste auf dem Balle?
— 16. Wie ist's, daß der von Leiden verzehrt ist
— 17. Du kannst nun nicht mehr schöner sein, als Andre
— 18. So groß ist Deine Eitelkeit
— 19. Des Nächsten Fehler willst gerne Du ertragen
— 20. Du mußt zu keiner Stunde vergessen
— 21. Die Narrenkappen bergen schwere Herzen oft
— 22. Die Kinder reißen das Spielwerk entzwei
— 23. Jeder will Jeden betrügen
— 24. Um Menschen zu studiren, sind
— 25. Mein Freund, es grauset Dir
— 26. Dein Freund und Dein Gewissen
— 27. Du willst nicht scheinen als müßstest Du
— 28. Deine Tochter soll den M#nnern gefallen
— 29. Die Ehe muß man als Kunst erlernen
— 30. Die Freundinnen, die sind das Gift der Ehen
— 31. Solang Du mich liebest, was Alles Dir liebenswerth

Februar :
- War einst die Prinzessin im großen Reich
— 1. Chemisches – Wie Welt sie stünd' in lichten Flammen
— 2. Platonisch – Die gelben Spatzen im Bauer
— 3. Der Phonograph – Gesang und Reden fängt man auf
— 4. Eine ganz neue Katzengeschichte – Es hatten einst drei Katzen
— 5. Vanitas vanitatum – Die liebe, alte, prächt'ge Sonne
— 6. Revolution – Natur treibt soeben Politik
— 7. Sumpflied – Lähmend, schwül und bleiern
— 8. Das Zwerchfell – Bei Mensch und Thier ist Alles gleich
— 9. Fatal – Das Herz? – das ist ein Eselchen
— 10. Alte Liebe – Wir haben gekämpft, geseufzt, geschmollt
— 11. Das Kind der Zeit – Die Ihr ob Verderbniß schreiet
— 12. Die Erbschaft – Und wenn ich schiele, so kommt das nur
— 13. Ein Wunder – Man hat in früher Jugend
— 14. Erdbeben – O schüttle Dich, Erde
— 15. Das Microphon – Mit diesem Instrumente hört
— 16. An die Fliegen – Kein Zweifel an Eurem Recht
— 17. Electrisches Licht – Enttäuschung ist das electrische Licht
— 18. Laien – Ein Gedicht an jedem Tage!
— 19. Zu viel – Schopenhauer! Großprophete!
— 20. Großmuth – Wie hast Du stets, mein Freund
— 21. Tugendhelden – Der Waschbär sprach zum Ferkel
— 22. Olympisch – Wer sich will für göttlich halten
— 23. An die Philister – Ihr lieben, guten Aertze
— 24. Ira Diei – Zornroth geht der Tag zur Ruh
— 25. Briefe – Wofür hat man den Eisendraht
— 26. Der Sybarit – Beim großen Wasser zu Cöln am Rhein
— 27. Versäumniß – Einst war es unter Menschen Mode
— 28. Halbgötter – Sogar die Prinzen können reimen

März :
- Bei des Springbrunns plätschernder Kühle
— 1. So kühn soll der Dichter und frei wie der Aar sein
— 2. Du glaubst, Dein Wort verwunde nicht
— 3. Geistreich Gespräch ist dem flatternden Falter verleichbar
— 4. Mich kränkt's, daß man mich kränken kann
— 5. Die Sprache ist ein edles Holz
— 6. Gedanken spinnst Du fein und dicht
— 7. Schaumwein's Geister sprüh'n und fliegen fort
— 8. Es flogen die Leuchtkäfer hin und her, durch die Nacht
— 9. Wenn redlich Du Dich Tag und Nacht geplagt hast
— 10. Der Stuerm sprach einst: Ich kenne
— 11. Der Mensch zeigt Andern wie ein Edelstein sich
— 12. Dein Haupt ist ein Gestüt, drein jagen erst
— 13. Hüll' ein, was von den Andern Du gedacht hast
— 14. Wie kommt's, daß die Welt so schlecht ist
— 15. Weil Ihr nicht könnet helfen gleich der Armen
— 16. Was kann ich dafür, daß ich reich bin
— 17. Ganz ohne Strafe ist ja Keiner noch geblieben
— 18. Du kränkst um Leumund Dich ganz unvernünftig
— 19. Sag' nie der trägen Stunde
— 20. Beschwer' Dich nicht, wenn Menschen kleinlich sind
— 21. Große Männer müssen kleine Leute brauchen
— 22. Thontöpfe sind Menschen, heb' sacht den Deckel auf, schau drunter
— 23. Der Kritiker kennt Werke aller Welten, doch
— 24. Dir geht die Arbei leicht — hüte Dich
— 25. Geschmack ist angeboren, leider
— 26. Was in Städten für Geschichten kreisen, ist unglaublich
— 27. Wenn Du am Zorn die Zunge Dir gewetzt hast
— 28. Der keinen Willen hat, ist immer rathlos
— 29. Damit der Mensch auch verehrt, was schön ist
— 30. Du sollst im Zaume halten die Leidenschaft
— 31. Ich genieße, weil's mir gegeben ist

April :
- Wüstenklänge – Andalusiens Zaubergarten
Frühlingslieder :
— 1. Die Lieb' ist Schuld – Die Liebe hat die Welt gebaut
— 2. Die Göttin – Und ist die Liebe Sünde
— 3. Zaghaft – Du wähnst Dich arm, Du süße Maid
— 4. Der Verführer – Die Liebe war eine keusche Maid
— 5. Der Gast – Die Blumen sind wohl alle krank?
— 6. Der Unhold – Der Frühling stürmt so mitleidslos
— 7. Aschenbrödel – Wie wollt' ich gern ein Bettler sein
— 8. Ungezogener Frühling – Wie war der Knabe so ungestüm
— 9. Gährung – Geh' zu dem schallenden
— 10. Die Blume – Wie blühen die Reben
— 11. Das Erwachen – Wo waren nur alle die Blumen versteckt
— 12. Unstät (Unstet) – Warum ist Liebe wandelbar?
— 13. Launen – Die Liebe, die Mägdlein, der Frühling sind sehr
— 14. Räthsel (Rätsel) – Im Mondenschein
— 15. Im Volksgarten – Die Nachtigallen sind wieder da
— 16. Unverantwortlich – Und wäre der Trinker nicht kugelrund
— 17. Liebesbrief – Die Blumen senden Boten aus
— 18. Leichter – Wie schnäbeln sich die Vögelein
— 19. Phönix – O Wunderkraft der Liebe!
— 20. Erniedrigt – Wenn's nur der Wein auch wüßt'
— 21. Gipfelndes Glück – Ein Duft weht überall
— 22. Er – So viele bangende Sprödigkeit
— 23. Gemordet – Die Unschuld war so himmlisch rein
— 24. Blind – Wenn die Liebe nur Traum ist
— 25. Bescheidene Frage – Warum hinken Schmerzen nach
— 26. Wein, Weib und Gesang – Wenn der Wein nicht gar so gut
— 27. Nur ruhig! – Die Mägdlein und die Verse sind
— 28. Ich wollt' ich wär' von Eisen
— 29. Aprilschauer – Hinter Regenschleiern dicht
— 30. Nüchtern – Wer möchte nicht noch einmal jung

Mai :
- Nacht ist's, des Malers Werkstatt matt erhellt
— 1. Wer nie aus vollem Kelche trank
— 2. Willst herrschen Du, mußt Deine Krone
— 3. Die Falschheit geht auf allen Wegen
— 4. Wie einer einz'gen Sonne Strahlen
— 5. Ein Weib ist gleich der Linde, die errungen
— 6. Das Glück! Das große, unbekannte
— 7. Wir lesen, nach dem Flug der Jahre
— 8. Ich sage: ich bin alt! – Da lachen
— 9. Musik ist wie ein Blumenkranz
— 10. Die Macht in Dir ist Deine Qual
— 11. Ob stark Dein Geist, das wird sich zeigen
— 12. Nur wenn das Feuer Nahrung findet
— 13.Wer trüge nicht den Lorbeer gerne
— 14. Thu' nicht so stolz, wenn Du der Menge
— 15. Was Du nicht lassen kannst das thu!
— 16. Sei stolz und frei, beim Fühlen wie beim Denken
— 17. Was ist's, daß schön uns heut' erscheint
— 18. Wie eine Buhle ist das Werk Dir lieb
— 19. Du fieberst, Du bist matt von Wunden
— 20. Musik ist wie ein Flügelrauschen
— 21. Beinah' ein Gott, darfst Du aus Erd
— 22. Die Dir von Uebermüdung sprechen
— 23. Wohl martern jeden Künstler Qualen
— 24. Willst Du dem Sybarithenthum
— 25. Wenn Niemand jemals lesen wollte
— 26. Sag' nie; Dies will zurück ich halten
— 27. Willst Menschenkenntniß Du erwerben
— 28. Mußt mühsam Du Dich erst bedenken
— 29. Daß sie sich wundern, wundert Dich
— 30. Hör' doch den fröhlichen Gesang
— 31. Was ist Talent, wenn Energie

Juni :
- Betrogen - Es hat der Felsen die Tanne geliebt
— 1. Der Sänger - Sowie's die liebe Sonne
— 2. Ungezählt - Soviele tausend Blätter
— 3. Junge Schmerzen (Duo) - Ich schau' in Dein Auge
— 4. Für wen? - Wiegst Du auf Felsenhöhe
— 5. Mein Meister - Dem Wald gehört mein Lied
— 6. Im Allerheiligsten - Die unerschöpflichen Waldgedanken
— 7. Am Abend - In's Blätterdach
— 8. Perlen - Es rauscht der Bach, in ew'ger Kraft
— 9. Lichtung - Im Süden ist dunkel das himmlische Blau
— 10. Furcht - Im Wald allein, in dunkler Nacht
— 11. Vorwurf - Du hast die Schlechtigkeit geseh'n
— 12. Nebel - Die Wolke zieht im lichten Raum
— 13. Sesam - Wenn fremd sich Menschen sind, und spröde sehr
— 14. Ein Sonnenblick - Ich soll nicht weinen
— 15. Rast - Ich bin so müde, von dem vielen Hören
— 16. Buchenaufschlag - Der Wald, der singt ein wildes Lied
— 17. Regen - Zwei Maler, ein Dichter und ein Modell
— 18. Am Forellenteich - Im Wald entsprngt die Quelle
— 19. Märzschnee - Auf junge Blätter mitleidslos
— 20. Im April - Es geht ein Rauschen
— 21. Fernsicht - Ich sah die Welt im Sonnenglanz
— 22. Mein Himmel - Die Sterne sind mein, in ihrer Pracht
— 23. Das Echo - Vom Felsen hab' ich, ob tiefem Thal
— 24. Alpenglühen - Es stand der Fels in Sonnengluth
— 25. Im Forsthaus - Die Freude kehrte bei mir ein
— 26. Am Wasserfall - Ein Mägdlein saß im dunklen Wald
— 27. Elfen (An S.v.U.) - Du bist ein lieblich Märchen, Kind
— 28. Wind - Der Baum ist die Leyer
— 29. Waldweh (1884) —> Du Waldgeruch! Du Waldgesang! - mp3
— 30. Im Traumland - Ich wollte schon gerne Königin sein

Juli :
- Am Tage, da schön Hildegard
— 1. Mutter - Der schönste Nam' im Erdenrund
— 2. Aus dem Ei gekrochen - Sprich, kleine Maid, was willst Du sein?
— 3. Hänschen im Keller - O Mutter! hast Du das auch gefühlt?
— 4. Vor dem Sturme - Mit dem Kopf an Deinem Herzen
— 5. Die junge Mutter - Wie schwer hab' ich gelitten
— 6. Todt geboren - Es schreit nicht! mein Kindchen schreit nicht!
— 7. Stillen - Mein Herz ist die Quelle
— 8. Ein Wort - Es sagte deutlich: Mutter!
— 9. Umsonst - Ich falte meinem Kind die kleinen Hände
— 10. Das Kind am Fenster - O Mutter! sieh' die vielen Sterne!
— 11. Die Strafe - Ich strafte mein Kind
— 12. Die Bitte - Lieb' Muttchen! nimm mich auf den Schooß!
— 13. Angst - Nicht wahr, er fiebert nicht zu sehr?
— 14. Gethsemane - Ich kann nicht! o mein Gott! ich kann nicht!
— 15. Zum letzten Mal - Die Mutter kniet am stillen Bett
— 16. Die Stiefmutter - Wie sprach ich? "Als wär's mein eigen
— 17. Die Heldenmutter - Ich lächle ja — ich weine ja nicht
— 18. Ihr Töchterchen - Das Menchenwort ist viel zu schwach
— 19. Die Vicemutter - "Wie eine Mutter!" wüßtest Du
— 20. Die Landesmutter - Und wenn Millionen Dich Mutter nennen
— 21. Großmutter - Großmutter! spiel' mit mir!
— 22. Der Strolch - Da bist Du, alter Freund, einmal
— 23. Der Mutter Weihnachtsabend - Du standst im Dunkeln
— 24. Die Dämmerstunde - Die Dämmerstunde schleicht herein
— 25. "Ehrwürd'ge Mutter" - Nichts nenn ich mein, nicht Haus
— 26. Die Kinderfrau - Wer wacht und sorgt von früh bis spät
— 27. Zwei Mütter - Als einst Dein Kind Dein Kind erschlug
— 28. Nicht murren - Warum giebst! Du armen, schwachen
— 29. Kein Erbe - Und wenn Natur einen Sohn mir gewährte
— 30. Scherben - O! hab' ich Dich denn nicht bewacht
— 31. Niobe - Erstarrt im Schmerz, bin ich am lauten Tage

August :
- Die Post
— 1. Maurerlied - Noch ein Stein und noch ein Stein
— 2. Dachdeckerlied - Ich sitz' auf schmaler Latte hoch
— 3. Fischerlied - Der Himmel grau — und kraus um mich
— 4. In der Schmiede - Kling! Klng! Funken sprüh'n!
— 5. Schreinerlied - Hier ein Tisch und dort ein Schrank
— 6. Gärtnerlied - Im Sommer halb verbrannt
— 7. Der Lautenschläger - Was mir für Sachen durchs Sinnen geh'n
— 8. Anstreicherlied - Schaut her, Ihr Maler, wie seid Ihr dumm
— 9. Spinnerlied - Es spinnen die Mägdlein
— 10. Winzerlied - Der Wein macht froh und heiter
— 11. Uhrmacherlied - Sie spielte Verstecken, die kleine Fee
— 12. Weberlied - Flieg, Schifflein, flieg!
— 13. Metzgerlied - Ein Scharfrichter bin ich und führe das Beil
— 14. Todtengräberlied - Er pochte bei Nacht an ihr Fensterlein
— 15. Bäckerlied - Wer wollte noch leben, wenn's Brod nicht wär'
— 16. Die Mühle - Im Mondschein träumt das Wasser
— 17. Schnitterlied - Ding! Ding! Dong! Dong!
— 18. Der Hausierer - Kauft Waare! kauft Waare! Cattun und
— 19. Der Glaser - Pst! Pst! schön Jüngferlein ruft mich schnell:
— 20. Die Wäscherin - Aus meinen Händen kommt lauter Schnee


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Jürgen Sesselmann (mayer)
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