Die Hochzeitsglocken

Begegnet mir mein Dirndl von weitem daher

Vertonung eines Klabund Gedichtes
 


Lied aus : Werkstatt

aus dem Gedichtband : Klabund - Der LeierkastenmannVolkslieder der Gegenwart, 1917 — 2. Auflage, Erich Reiß, Berlin


Worte : 1917
Klabund (c) Alfred Henschke (1890-1928) / © dessen Rechtsnachfolger
Weise :
15. Mai 2012 mayer / © Jürgen Sesselmann



We-CD-8 - 2012 : Werkstatt VIII ( Titel 10 )

Die Hochzeitsglocken - Begegnet mir mein Dirndl von weitem daher, so wird’s mir


Die Hochzeitsglocken

Werkstatt VIII

Die Hörprobe stammt von einer Studioaufnahme aus dem Jahr 2012. Sie ist der CD - Werkstatt VIII entnommen.

 

Die Geschichte des Liedes

 


Mai 2012 – Lange hatte ich gezögert dieses Gedicht zu vertonen, obwohl es mir beim ersten Lesen bereits sehr gut gefallen hatte. Klabund hatte "Die Hochzeitsglocken" um ein sich zierendes Mädchen aber 1917 in leichter bayerischer Mundart verfaßt, und das hielt ich zum Singen in den meisten Gruppen für abschreckend. Nachdem ich mir den Text aber genauer ansah, stellte sich heraus, daß das unterschiedliche Versmaß sich doch wohl besser für eine Ballade eignete. Somit warf ich meine Bedenken über Bord und in der Nachschau bereue ich dies auch nicht. Es wurde ein recht lustiges Lied daraus, dem man auch einem Einzelsänger gerne zuhören wird. Damit es aber trotzdem in einer Gruppe am Singen Gefallen finden könnte, fügte ich allen Strophen den zweiten Vers des Gedichtes ausschließlich als Kehrreim hinzu. "... Denn sie will fesche Kleider, seidne Strümpfe und Schnall'n ... holodiö, holodiö, und ein sakrisch grünes Hütl, das tät ihr gefall'n." Diesen könnten im Kreis der Zuhörer dann auch alle gemeinsam singen. Zumindestens werde ich es für mich selber zum Einzelgesang einstudieren, denn an langen Singeabenden ist der Kreis immer für neue lustige Balladen dankbar.


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