In das Weite

Gebt mir einen Stab von festem Holz, daß ich d'ran durch die

Vertonung eines Moritz, Graf von Strachwitz Gedichtes
 


aus : Werkstatt

aus dem Gedichtband : Moritz, Graf von Strachwitz - Lieder eines Erwachenden, 1854 — 5. Auflage, Verlag Trewendt und Granier, Breslau


Worte :
vor 1834 Moritz, Graf von Strachwitz / © dessen Rechtsnachfolger
Weise :
27. Dezember 2017 mayer / © Jürgen Sesselmann



We-CD-20 - 2018 : Werkstatt XX ( Titel 1 )

In das Weite - Gebt mir einen Stab von festem Holz, daß ich d'ran durch die Länder


In das Weite

Werkstatt XX

Die Hörprobe stammt von einer Studioaufnahme aus dem Jahr 2018. Sie ist der CD - Werkstatt XX entnommen.

 

Die Geschichte des Liedes

 


Ende Dezember 2017 - Von den mir ausgewählten Gedichten von Strachwitz, hatte ich nur bei diesem Text einen ersten guten Melodieansatz parat. Nur kam leider zum Tragen, daß der Dichter noch sehr jung war. Dieses Gedicht entsandt bereits vor dem Jahr 1834, da war er erst 14 Jahre alt oder gar noch jünger. So sprühend und impulsiv der Inhalt der Verse, so impulsiv war auch das Handwerkliche. Auch wenn die Silbenanzahl bei Zeilen gleich war, stimmte manchmal der Rhythmus zwischen unbetonten und betonten Silben nicht überein. So hieß es für mich, öfter in die Verse eingreifen zu müssen, als ich eigentlich wollte. Nachdem ich dies vollendet hatte, stellte ich zudem noch fest, daß diese Silbenanzahl pro Zeile recht unglücklich für Melodien gewählt war. So mußte ich einige Passagen schneller anlegen, als es eigentlich nach meiner Auffassung gut ist. Es erschwert das Erlernen eines neuen Liedes, dafür macht er die Melodie im Gegenzug auch markanter. Diesmal Wechselte ich nach dem Beginn in E-Dur im Refrain in e-Moll und im Abschluß wieder nach E-Dur. Da ich zwei Versstrophen zu einer Liedstrophe zusammengelegt hatte, stand mir dafür auch die entsprechende Länge zur Verfügung.


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