Das ganze Leben ist ein Fest

Das Abendrot steht weit ins Land und Dunkelheit bedrückt

von mayer ( Jürgen Sesselmann )
 


Lied aus dem Magazin :
Die erste Veröffentlichung erfolgte im Magazin der Der Eisbrecher 77 [167 KB] (1977)


Worte :
21. November 1976 mayer / © Jürgen Sesselmann
Weise : 26. November 1976 mayer / © Jürgen Sesselmann



We-MC-76 : Werkstatt Musikkassette 1976 ( Titel 1 ) - [ Frühe Fassung ]

Das ganze Leben ist ein Fest - Das Abendrot steht weit ins Land und Dunkelheit


Das ganze Leben ist ein Fest

Werkstatt 1976

Die Hörprobe stammt von einer Musik-Kassettenaufnahme aus dem Jahr 1976. Sie ist der MC - Werkstatt 1976 entnommen.

 

Die Geschichte des Liedes

 


Im Herbst 1976 in der Pinneberger Ausbildungskaserne der Luftwaffe: Da mein Standort sehr weit vom heimatlichen Taunus entfernt lag, und ich nicht jedes Wochenende mit dem Zug viele Stunden nach Hause fahren wollte, genoß ich diese zwei ruhigen Tage in der Woche nicht selten in einem recht leeren Kasernengebäude. Gegen Ende November, das Wetter war so wie man es in diesem Monat erwarten durfte, hockte ich Abends in meiner stillen Stube und versuchte mich an meinem ersten eigenen Lied. Meine Gitarre hatte mich natürlich auch in die Grundausbildung begleitet, so konnte ich zu diesen Versen mit ihr meine erste Melodie erklingen lassen.
Ich kann heute nicht mehr sagen, wie lange ich letztlich daran gesessen hatte, notierte ich mir doch immer nur den Tag des Abschlusses von einem Gedicht oder Liede.
Schon ein paar Wochen später bereits trug ich als Pfadfinder dieses Lied stolz zusammen mit ein paar Kameraden meines Stammes auf Burg Hohlenfels dem damaligen Burgvogt vor, der mir danach viel Mut machte, ich solle doch weitere schreiben. Dies war mein erstes Zusammentreffen mit Arach aus dem Orden der Bockreiter, dem Orden dem ich bereits ein Jahr später angehören sollte. Damals verwandte ich darauf aber noch keinen einzigen Gedanken. – Bereits ein halbes Jahr später wurde dieses Lied dann vom überbündischen Magazin "Der Eisbrecher" in seiner Ausgabe 77 vom Jahr 1977 veröffentlicht.
Wenn ich mir dieses Lied und seinen Werdegang heute so betrachte, war und ist es ein schlechtes Lied. War es ja auch erst mein erster Versuch, aber die Resonanz darauf war im Vergleich zur dessen Qualität doch sehr hoch. Eigentlich gehört so etwas noch in kein Magazin, das damit kein gutes Licht auf den Eisbrecher jener Tage wirft. Andererseits bekam ich dadurch viel Auftrieb sofort weitere Lieder zu schreiben. Und es war vielleicht auch eine sehr, sehr arme Zeit, was das Entstehen neuer Lieder betraf. Ohne andere junge Liedschöpfer der eigenen Generation, wurde auch schlechten Anfängerliedern zu starke Beachtung geschenkt. Das für mich Entscheidende, wird ein Lied auch in den Gruppen gesungen, trifft auf »Das ganze Leben ist ein Fest« nicht zu, weshalb ich es auch nur unter den Unvollendeten aufführe.
Ob ich es jemals überarbeiten werden, vermag ich heute nicht zu sagen. Die einfachen Melodien der Anfängertage bringe ich so heute nicht mehr zustande, meine Melodien sind komplexer geworden. Das sagt nichts über den Wert eines Liedes für die Gruppen aus, aber ich habe mich halt weiterentwickelt.


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