Einzelne Gedichte und Lieder
von Verena C. Harksen
Kreta
Der Mond im Rotweinglase funkelnd.
Zu unsern Füßen still das Meer.
Die tiefe Nacht ins Morgen dunkelnd.
Ein sanftes Rauschen ferne her.
Da sangen wir die leisen Lieder
vom „Weißt-du-noch-wie-alles-war”.
Und langes Schweigen hin und wieder,
und Wind in meinem losen Haar.
Das alte Haus, die weißen Steine,
Gitarrenklagen überm Strand,
des Rotweins Blut im Mondenscheine
zerrann und schwand in meiner Hand.
Zu unsern Füßen still das Meer.
Die tiefe Nacht ins Morgen dunkelnd.
Ein sanftes Rauschen ferne her.
vom „Weißt-du-noch-wie-alles-war”.
Und langes Schweigen hin und wieder,
und Wind in meinem losen Haar.
Gitarrenklagen überm Strand,
des Rotweins Blut im Mondenscheine
zerrann und schwand in meiner Hand.
Attila (c) Verena C. Harksen
Das Gedicht : " Kreta " aus: Attilas Fahrtenbücher

—> Website über Verena C. Harksen
- 1959 : Saporoger Kosaken – Eine Birke auf der Taiga wiegt sich
- 1961 : Island - Tage und Nächte sind wir gefahren
- 1961 : Nach Island - Auf den Wellen tanzt das Boot
- 1962 : Alter Landsknecht – Ich hab vielleicht nicht gut getan
- 1963 : Samarkand – Auf der Steppe ziehn von Norden
- 1963 : Kreta – Der Mond im Rotweinglase funkelnd
- 1967 : Hohlenfels - Die alten Freunde wieder sehen
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Jürgen Sesselmann (mayer)
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